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MÁLAGA-TIPPS & TRICKS

Neben den Highlights auf der Listen der Sehenswürdigkeiten, die quasi zum Pflichtprogramm eines Besuches in Málaga gehören, bietet die Stadt auch das eine oder andere, was sich nicht unbedingt in jedem Reiseführer findet.

     
   

Panoramen und schöne Aussichten

In Málaga gibt es mehrere Aussichtspunkte, von denen aus weit über die Stadt, in die umliegenden Berge oder auf die Skylines geblickt werden kann (siehe Karte „Schöne Aussichten”). Mitten im Stadtzentrum thront erhöht die Alcazaba, vom Weg hoch auf den Gibralfaro und den Mauern der Burg bieten sich phantastische Aussichten. Im Norden Málagas beginnen im Viertel Palma (z. B. Calle Massenet) die Höhenzüge der Montes de Málaga, noch höher liegt der Botanische Garten. Ein schöner Weitblick auf das Panorama der östlichen Stadtteile, das Mittelmeer und die Ausläufer der Montes de Málaga bietet sich vom westlichsten Punkt am Strand „Playa de la Malagueta” in Höhe der Hafenmauer. Die Aussicht in die Bucht von Málaga ist von den Stränden El Palo und Fábrica del Cemento (hinter dem Hafen El Candado) besonders schön.

Architektonische Vielfalt

Typisch für Málaga sind die Bauwerke im Mudéjar-Stil des 15. und 16. Jahrhundert, in dem die Elemente aus der Gotik und Renaissance mit dem Baustil der Almohaden verbunden wurden. Daraus entwickelte sich später der Neo-Mudéjar-Stil, in dem bis ins frühe 20. Jahrhundert viele Prachtbauten entstanden sind. Errichtet wurden sie im Rahmen einer Stadterweiterung von der damals neuen Mittelschicht, die durch die blühende Wirtschaft vor dem spanischen Bürgerkrieg zu Wohlstand und Reichtum kam. Wer sich für diesen Architekturstil interessiert, sollte unbedingt einen Spaziergang vom Plaza del General Torrijos durch den Paseo de Reding an der Stierkampfarena vorbei weiter in die Verlängerungen Avenida de Príes und Paseo de Sancha unternehmen.

Fotografieren in Málaga

Es bieten sich zwar zahlreiche schöne und aufregende Motive, aber wirklich fotofreundlich ist Málaga leider nicht. Vor allem im historischen Zentrum sind die Gassen so eng und klein, dass Schattenwürfe und Lichteinfälle kaum zu vermeiden und ohne Weitwinkelobjektiv die Motive kaum vollständig zu erfassen sind. Auf der einen Seite freut sich natürlich jeder über die Sonne, aber beim Fotografieren kann sie auch stören. Besonders bei der Besichtigung von Festung und Burg sollte beachtet werden, dass die Sonne (je nach Jahreszeit) gegen Vormittag über dem Hafengelände steht und weiter in Richtung Stadtzentrum wandert. Aufnahmen der Stadt bzw. des Hafens sind demnach nur im Gegenlicht möglich.

Sonnenuntergänge

Fast jeden Abend bietet der Himmel über Málaga ein faszinierendes Schauspiel aus Licht und Farbe. Von den Stränden östlich des Balenario del Carmen können die Sonnenuntergänge mit der Bucht als Hintergrundkulisse ohne Hindernisse angesehen werden. Im Winter geht die Sonne links vom Hafen über den Bergen unter, ab dem Frühjahr dann über den Bergen hinter der Stadt.

Das Besichtigen von Kirchen

Bei der Besichtigung der Kathedrale oder sonst einer Kirche wird das Tragen einer angemessenen Kleidung erwartet. Auch für Kirchen ist es üblich, dass ein Eintritt erhoben oder um eine Spende gebeten wird. Sonntags sind die meisten Kirchen für Touristen geschlossen, auch in der Woche schließen sie zwischen 13 und 17 Uhr für die Siesta.

Ein Strandspaziergang zum Balneario del Carmen

Auf der Terrasse sitzen und bei einem hausgemachten arabischen Tee den einmaligen Blick auf die Stadt und die Berge rund um Málaga genießen: Nicht viele Orte in der Stadt bieten ein solches Flair. Obwohl Gebäude und Park schon bessere Tage gesehen haben, gehört das Balneario del Carmen zu den schönsten Plätzen in Málaga. Von der Innenstadt geht es etwas mehr als drei Kilometer immer an der Strandpromenade entlang bis zum Balenario.

Das Málaga der Gaumenfreuden

Die Region ist nicht nur für ihre schöne Landschaft, sondern auch die zahlreichen Gaumenfreuden bekannt. Die berühmte Paella ist keineswegs nur für Touristen, allerdings sollte auf die Art der Zubereitung geachtet werden. Von den vielen Gerichten sind vor allem die am offenen Feuer gegrillten Sardinen am Spieß Espeto de sardinas bekannt. Nur mit Salz eingerieben kann ein Fisch frischer nicht sein. Die Chiringuitos kleine Strandbars sind fester Bestandteil der Strandkultur und nicht nur bei den Einheimischen äußerst beliebt. Hier gibt es bis zum frühen Abend kühle Getränke, verschiedene Eissorten, kalte und warme Tapas und vor allem den fangfrischen Fisch am Mittag. Apropos Tapas, das sogenannte Tapeo, bei dem von einer Tapas Bar zur nächsten gezogen und dabei eine Köstlichkeit nach der anderen probiert wird, von den vielen Sitten und Bräuchen der Malagueños zur Nachahmung nur empfohlen werden. Wie in ganz Spanien ist auch in Málaga kaum etwas so „In” wie das „Tapas essen gehen”. Genau genommen müsste es zu jedem Getränk eine Tapas geben, doch dieser schöne Brauch findet sich auch in Málaga nur noch in ganz wenigen Bars.

 
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Die Málaga-Karten

WISSENSWERTES
Alle Informationen im Reise- & Regio-Portal sind sorgfältig recherchiert, trotzdem lehrt die Erfahrung, dass sich in Málaga kaum etwas so schnell ändert wie Angaben zu Öffnungszeiten, Preisen usw...

MIT BUS UND BAHN ZUR SEHENSWÜRDIGKEIT
Auf die höchste Ebene der Alcazaba kann auch mit dem „Ascensor a la Alcazaba” Aufzug zur Alcazaba in der Calle Guillen Sotelo auf der Rückseite der Festung gefahren werden.

Wer sich den Fußweg auf den Berg Gibralfaro ersparen, aber trotzdem die Burg besichtigen möchte, kann mit der Buslinie 35 hoch zur Burg fahren.
Ab Alameda Principal: 9:40* 10:20* 11:00 11:45 12:35 13:25 14:10 16:10** 16:50 17:35 18:15 19:00 * nur werktags
Ab Gibralfaro: 10:00* 10:40* 11:20 12:10 13:00 13:50 14:35 16:30** 17:10 17:55 18:35 19:20 **nur Sa/So/Feiertag

Die Buslinie 11 fährt und hält im 8-Minuten-Takt direkt vor dem Balenario del Carmen.

Zum Jardín Botánico-Histórico fährt an Wochenenden und Feiertagen ab Alameda Principal die Buslinie 61, in der Woche muss ab der Endstation der Linie 2 (Ciudad Jardínes) der letzte Kilometer zu Fuß gegangen werden.
61 ab Alameda Principal: 10:00 - [alle 60 Minuten] - 20:00
61 ab Jardín Botánico: 10:30 - [alle 60 Minuten] - 20:30

DIE TRONOS VON MÁLAGA
Wer einmal sehen möchte, wie groß und eindrucksvoll die Tronos sind, die während der Semana Santa durch die Stadt getragen werden, sollte in der Calle Alcazabilla einen Abstecher in das Museum der Bruderschaft Sepulcro machen.

TIPPS ZU RESTAURANTS UND BARS
El Pimpi Florida, Calle Almeria 13
Aus der Küche kommen vor allem delikat zubereitete Meeresfrüchte, es gibt aber auch ein kleine Auswahl anderer Köstlichkeiten. In der Regel ist das Lokal zehn Minuten nach Öffnung überfüllt.

Meson Cortijo de Pepe, Calle de los Álamos
Gemütliches, typisches Ambiente, sehr gute Küche, sehr zuvorkommendes Personal, nach der Ladenöffnung aber sehr schnell sehr voll.

Peña Barcelonista, Playa de El Palo
Direkt am Stand hat der Fanclub des FC Barcelona seine Heimat. Die Küche der typischen Mischung aus Tapas Bar und Restaurant ist vor allem zur Mittagszeit äußerst exquisit. Während der Spiele des FC Barcelona gibt es Stimmung und Leidenschaft der Fußballfans gratis dazu.

Restaurante El Tintero II, Playa del Dedo
Hier wird nicht à la carte bestellt, sondern die Kellner tragen die Köstlichkeiten lautstark anbietend durch die Tischreihen, die in der besonderen Atmosphäre h äufig alle belegt sind. Die Gerichte sind systembedingt nicht immer ganz heiß.

Restaurante Santa Eugenia, Avenida Pio Baroja 21
Kleines Restaurant mit netter Atmosphäre und - nicht nur nach Ansicht vieler Einheimischer - der besten Küche in El Palo.


weitere Bars und Restaurants in Málaga
   
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