·  malagaonline.de  ·  Das Reise- & Regio-Portal für Málaga

Navimenue
    Sie sind hier: Home › Málaga entdecken: Kirchen
     
   

DIE KIRCHEN IN MÁLAGA

Málaga gehört zu den Städten, die die Mauren bei der Rückeroberung der Katholischen Könige bis fast zuletzt gegen die christlichen Truppen halten konnten. Erst 1487 fiel die Stadt zurück an die Christen, die unverzüglich mit dem Abriss der Moscheen und dem Bau von katholischen Gotteshäusern begannen.

     
   

Basílica y Real Santuario de Santa María de la Victoria Basilika und königliches Heiligtum der Heiligen Maria des Sieges · Plaza Santuario/Compás de la Victoria 3 · Mo-Fr 10-13 Uhr · Eintritt 2,00 €

Diese Basilika ist für die Stadt Málaga besonders wichtig, da in ihr die Figur der Schutzpatronin der Stadt, die Santa María de la Victoria, aufbewahrt wird. Die Kirche ist an der Stelle erbaut, an der König Fernando bei der Eroberung Málagas 1486/87 sein Feldlager aufgeschlagen hatte. Von der ursprünglichen Kirche ist nichts mehr erhalten geblieben, die heutige barocke Basilika wurde in den Jahren 1693 bis 1700 von den Grafen von Buenavista erbaut, die in der Krypta auch ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Catedral de la Encarnación Kathedrale der Inkarnation · Calle Molina Larios · Mo-Fr 10-18, Sa 10-17 Uhr · Sonntags geschlossen · Eintritt 5,00 €

Die Kathedrale von Málaga gehört zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt und gilt als das bedeutendste historische Monument. Das architektonisch und kunsthistorisch herausragende Gotteshaus wird wegen des unvollendeten Südturms auch als „La Manquita” genannt. Hinter dem Hauptaltar befindet sich am östlichsten Punkt die Kapelle der Fleischwerdung Christi, nach der die Kathedrale benannt ist.

Die Kathedrale sollte nicht nur genau an der Stelle der großen Moschee von Málaga errichtet werden, sie sollte auch genau so groß werden und ihre Fläche komplett umfassen. Im Jahr 1518 wurde mit dem Abriss der Moschee und dem Bau der Kathedrale begonnen. Doch nach sieben Jahren musste das gewaltige Unterfangen eingestellt werden, da die Finanzierung nicht realisiert werden konnten. Von dem ersten Bauversuch ist ein reich verziertes gotisches Portal erhalten, das heute als Eingang zur Iglesia de Santa María del Sagrario dient.

1528 wurde ein zweiter, kleinerer Bau im spätgotischen Stil begonnen. Im Laufe der langen Bauphase von mehr als 250 Jahren kam es bei der Fertigung des Gotteshauses immer öfter zur Vermischung der Baustile. Deutlich sind an den Fassaden die verschiedene Elemente der Spätgotik, der Renaissance und des Barocks zu erkennen. Um den Bau bezahlen zu können, wurde auf jede Arroba spanische Gewichtseinheit, 1 Arroba = 12 Kilo Wein, Rosinen und Olivenöl, die im Hafen Málagas verschifft wurde, eine Steuer erhoben. Dieses Privileg lief 1782 aus und die Arbeiten an Südturm und Hauptfassade mussten eingestellt werden, weil das Geld für den Weiterbau ausgegangen war.

Mit 93 Metern ist die Kathedrale die zweithöchste Kirche in Andalusien, nur die Giralda in Sevilla ist höher. Die Decke des 115 Meter langen und 52 Meter hohen Innenraums wird von 46 Säulen getragen, wobei Mittelschiff und Seitenschiffe gleich hoch sind. Die Lage des von Luis Ortiz gefertigten und Pedro de Mena vollendeten Chors im Mittelschiff ist ungewöhnlich. Über dem Chorgestühl thronen zwei Orgeln aus den Jahren zwischen 1773 und 1781. In den Seitenschiffen und äußeren Seiten des Chors befinden sich fünfzehn Kapellen und 25 Altäre. Die Altarbilder, Statuen und Gemälde sind historische Kunstschätze ersten Ranges und stammen zum größten Teil noch aus der Gründungszeit.

Iglesia del Sagrado Corazón Kirche des heiligen Herzens · Plaza de San Ignacio, nur über die Calle de la Compañía erreichbar.

Ihre neugotischen Türme ragen zwar über die Dächer der Altstadt, es ist aber gar nicht so leicht, die Kirche im Gewirr der kleinen Gassen zu finden. Nur von der Calle de la Compañía ist ihre Fassade zu sehen, ansonsten ist sie vollständig zugebaut. Errichtet wurde die Iglesia del Sagrado Corazón im Auftrag der Jesuiten in den Jahren 1907 bis 1920 von Fernando Guerrero Strachan, einem Architekten aus Málaga. Strachan wählte für den Bau den neugotischen Stil, in den er traditionelle islamische Elemente einfließen ließ. Über dem Hauptportal ist die Rosette der zentrale Punkt, an dem alle anderen Bauteile symmetrisch exakt ausgerichtet sind.

Iglesia de los Santos Mártires Kirche der heiligen Märtyrer · Plaza de los Mártires
Iglesia San Juan Bautista Kirche des Heiligen Johannes des Täufers · Calle San Juan
Iglesia de Santiago Jakobskirche · Calle Granada

Unmittelbar nach der Eroberung Málagas durch die Katholischen Könige wurden im Zentrum der Stadt keine 500 Meter voneinander entfernt drei Kirchen im Mudejar-Stil gebaut. Durch spätere Restaurierungen und Umbauten sind die Innenräume heute aber dem Barock zuzuordnen.

Die Kirche der Heiligen Märtyrer wurde auf persönlichen Wunsch der Katholischen Könige und auf Vorschlag des Papstes zu Ehren der Märtyrer Santa Paula und San Ciriaco, die im Jahre 305 in Málaga während der Christenverfolgung durch das Römische Reich umkamen, erbaut und bereits vier Jahre nach Baubeginn eingeweiht. Keine 200 Meter Luftlinie entfernt steht die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers. Ihr weit sichtbarer weißer Turm wurde allerdings erst im 18. Jahrhundert hinzugefügt. Die dritte Kirche im Bunde steht 500 Meter entfernt in der Nähe des Plaza de la Merced. Sie ist die Taufkirche von Pablo Picasso.

La parroquia de Santa María del Sagrario Pfarrkirche der Heiligen Maria des Tabernakels · Calle Santa María

Die kleine Kirche Santa María del Sagrario liegt direkt neben der Kathedrale und gehört mit zum kathedralen Komplex. Sie ist die Pfarrkirche zur Kathedrale, in denen Messen gelesen sowie Taufen oder Hochzeiten gefeiert werden. Es ist in Spanien durchaus üblich, dass diese Feierlichkeiten nicht in der Kathedrale, sondern der entsprechenden Pfarrkirche begangen werden. Wie die Kathedrale steht auch die Pfarrkirche auf dem Gelände der ehemaligen Großmoschee. Die Geschichte ihrer Entstehung ist lückenhaft überliefert, fest steht aber, dass in einer Vorhalle zur Moschee das Eingangstor in den Jahren zwischen 1518 bis 1525 durch das große gotische Portal ersetzt wurde, das später in die neue Kathedrale führen sollte. Nach dem Scheitern des ersten Baus der Kathedrale verblieb das Portal in der Vorhalle, aus der später die Kirche werden sollte. Die zumeist wenig beachteten Außenmauern sind heute die letzten Stücke der ursprünglichen Großmoschee, die aus der Zeit der maurischen Herrschaft und den Jahren vor 1518 unversehrt erhalten sind.

 
WISSENSWERT · SEHENSWERT
Bei Besichtigungen von Kirchen wird das Tragen einer angemessenen Kleidung erwartet.

In Kirchen ist es üblich, dass Eintritt erhoben oder um eine Spende gebeten wird.

Auch Kirchen schließen zwischen 13 und 17 Uhr, sonntags sind viele Kirchen geschlossen.

Die Kathedrale wird auch „La Manquita” genannt, ein von manco (einarmig) abgeleiteter Spitzname, der in freier Übersetzung „Die Einarmige” heißt.

Bei einer Volksabstimmung 1880 entschieden sich die Malagueños gegen die Fertigstellung der Kathedrale und für den Bau der Calle Marques de Larios als Anbindung der Innenstadt zum Hafen.

BILDER AUS MÁLAGA
Málaga entdecken. Eine Fotogalerie. // Descrubrir Málaga. Una galería de fotos.

Málaga entdecken

DIGITALE STADTPLÄNE
Málaga-Karte: Kirchen

WEITERE KIRCHEN IN MÁLAGA
Buen Pastor, C/ Carrión
Cristo Rey, Avda. Santiago Ramón y Cajal
Divina Pastora y Sta. Teresa, Plaza de Capuchinos
Dulce Nombre de María, C/ Espacio
El Salvador, C/ Canillas de Aceituno
Jesús Obrero, C/ Duero
La Asunción, Avda. Ortega y Gasset
María Madre de Dios, Av. Virgen de Belén
Natividad del Señor, C/ Chopín
Ntra. Sra. de Fátima, C/ Francisco Monje
Ntra. Sra. de Flores, C/ Obispo Bartolomé Espejo
Ntra. Sra. de Gracia, C/ Los Flamencos
Ntra. Sra. de la Paz, Goya
Ntra. Sra. de las Angustias, C/ Villafuerte
Ntra. Sra. de los Angeles, C/ Miraclaveles
Ntra. Sra. de los Remedios, C/ Emilio Benavent
Ntra. Sra. del Carmen, Plaza de Toros Vieja
Ntra. Sra. del Pilar, C/ Moreno Nieto
Ntra. Sra. del Rosario, Plza. Acinipo
Ntra. Sra. Esperanza y Mazenod, C/ Ricardo Calvo
Purísima Concepción, C/ José María Coopello
Sagrada Familia, C/ Corregidor Pedro de Zapata
San Antonio de Padua, C/ Corregidor Nicolás Isidro
San Antonio Mª Claret, Alameda de Capuchinos
San Fernando, Av. Aristófanes
San Francisco Javier, C/ Palo Mayor
San Gabriel, Avda. Cánovas del Castillo
San Ignacio, C/ Abul Beka
San José Obrero, C/ Virgen de las Nieves
San Juan de Avila, C/ Río Alcarrache
San Juan de Dios, C/ Marqués de Mantua
San Juan de la Cruz, Ctra. de Almería
San Lázaro, Plaza de la Victoria
San Miguel, Paseo Miramar
San Pablo, C/ Trinidad
San Patricio, C/ Abogado Federico Orellana
San Pedro, Avda. de la Aurora
San Pío X, C/ Francisco Cárter
San Ramón Nonato, C/ Max Estrella
San Vicente de Paúl, C/ La Unión
Santa Ana y San Joaquín, Camino los Castillejos
Santa Cruz y San Felipe Neri, C/ Cabello
Santa Inés, C/ Pablo Bruna
Santa María de la Encarnación, Av. Sor Teresa Prat
Santa Mª de la Amargura, C/ Honduras
Santa Mª Goretti, C/ Corregidor Paz y Guzmán
Santa Rosa de Lima, Avda. Carlos Haya
Santo Angel, C/ Ayala
Santo Domingo de Guzmán, C/ Cerrojo
Santo Tomás de Aquino, Plaza de Salvador Dalí
Stella Maris, Alameda Principal
Stma. Trinidad, Placeta del Compás de la Trinidad
Stmum. Corpus Christi, C/ Ventura de la Vega
Virgen del Camino y San Andrés, C/ Emilio Lafuente Alcántara
Virgen Milagrosa y San Dámaso, C/ Almona
Visitación de Ntra. Sra., C/ Daniel Blanxart
   
ZURÜCK   ZUM SEITENANFANG   ZUR HOMEPAGE   SITEMAP
 
REDAKTION / KONTAKT   IMPRESSUM 


PR-JL

MÁLAGAONLINE - Das Reise- & Regio-Portal für die Stadt Málaga, die Costa del Sol und das angrenzende Hinterland. Seit 2009.
Herausgeber und Copyright © PR & Redaktion Jürgen Lang. Weitere Online-Portale:  AUTO & UMWELT  ·  DAS KAFFEEBLATT  ·  KOELNERBUCHT.DE