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Basílica y Real Santuario
de Santa María de la Victoria
Basilika und königliches Heiligtum der Heiligen Maria des Sieges
· Plaza Santuario/Compás de la Victoria
3 · Mo-Fr 10-13 Uhr · Eintritt 2,00 €
Diese Basilika ist für die Stadt Málaga besonders wichtig,
da in ihr die Figur der Schutzpatronin der Stadt, die Santa María
de la Victoria, aufbewahrt wird. Die Kirche ist an der Stelle erbaut,
an der König Fernando bei der Eroberung Málagas 1486/87
sein Feldlager aufgeschlagen hatte. Von der ursprünglichen
Kirche ist nichts mehr erhalten geblieben, die heutige barocke Basilika
wurde in den Jahren 1693 bis 1700 von den Grafen von Buenavista
erbaut, die in der Krypta auch ihre letzte Ruhe gefunden haben.
Catedral de la Encarnación
Kathedrale der Inkarnation · Calle
Molina Larios · Mo-Fr 10-18, Sa 10-17 Uhr · Sonntags
geschlossen · Eintritt 5,00 €
Die Kathedrale von Málaga gehört zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten
der Stadt und gilt als das bedeutendste historische Monument. Das
architektonisch und kunsthistorisch herausragende Gotteshaus wird
wegen des unvollendeten Südturms auch als La Manquita
genannt. Hinter dem Hauptaltar befindet sich am östlichsten
Punkt die Kapelle der Fleischwerdung Christi, nach der die Kathedrale
benannt ist.
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Die
Kathedrale sollte nicht nur genau an der Stelle der großen
Moschee von Málaga errichtet werden, sie sollte auch
genau so groß werden und ihre Fläche komplett umfassen.
Im Jahr 1518 wurde mit dem Abriss der Moschee und dem Bau
der Kathedrale begonnen. Doch nach sieben Jahren musste das
gewaltige Unterfangen eingestellt werden, da die Finanzierung
nicht realisiert werden konnten. Von dem ersten Bauversuch
ist ein reich verziertes gotisches Portal erhalten, das heute
als Eingang zur Iglesia de
Santa María del Sagrario dient.
1528 wurde ein zweiter, kleinerer Bau im spätgotischen
Stil begonnen. Im Laufe der langen Bauphase von mehr als 250
Jahren kam es bei der Fertigung des Gotteshauses immer öfter
zur Vermischung der Baustile. Deutlich sind an den Fassaden
die verschiedene Elemente der Spätgotik, der Renaissance
und des Barocks zu erkennen. Um den Bau bezahlen zu können,
wurde auf jede Arroba
spanische Gewichtseinheit, 1 Arroba = 12 Kilo Wein,
Rosinen und Olivenöl, die im Hafen Málagas verschifft
wurde, eine Steuer erhoben. Dieses Privileg lief 1782 aus
und die Arbeiten an Südturm und Hauptfassade mussten
eingestellt werden, weil das Geld für den Weiterbau ausgegangen
war.
Mit
93 Metern ist die Kathedrale die zweithöchste Kirche
in Andalusien, nur die Giralda in Sevilla ist höher.
Die Decke des 115 Meter langen und 52 Meter hohen Innenraums
wird von 46 Säulen getragen, wobei Mittelschiff und Seitenschiffe
gleich hoch sind. Die Lage des von Luis Ortiz gefertigten
und Pedro de Mena vollendeten Chors im Mittelschiff ist ungewöhnlich.
Über dem Chorgestühl thronen zwei Orgeln aus den
Jahren zwischen 1773 und 1781. In den Seitenschiffen und äußeren
Seiten des Chors befinden sich fünfzehn Kapellen und
25 Altäre. Die Altarbilder, Statuen und Gemälde
sind historische Kunstschätze ersten Ranges und stammen
zum größten Teil noch aus der Gründungszeit.
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Iglesia del Sagrado Corazón
Kirche des heiligen Herzens · Plaza
de San Ignacio, nur über die Calle de la Compañía
erreichbar.
Ihre
neugotischen Türme ragen zwar über die Dächer der
Altstadt, es ist aber gar nicht so leicht, die Kirche im Gewirr
der kleinen Gassen zu finden. Nur von der Calle de la Compañía
ist ihre Fassade zu sehen, ansonsten ist sie vollständig zugebaut.
Errichtet wurde die Iglesia del Sagrado Corazón im Auftrag
der Jesuiten in den Jahren 1907 bis 1920 von Fernando Guerrero Strachan,
einem Architekten aus Málaga. Strachan wählte für
den Bau den neugotischen Stil, in den er traditionelle islamische
Elemente einfließen ließ. Über dem Hauptportal
ist die Rosette der zentrale Punkt, an dem alle anderen Bauteile
symmetrisch exakt ausgerichtet sind.
Iglesia de los Santos Mártires
Kirche der heiligen Märtyrer ·
Plaza de los Mártires
Iglesia San Juan Bautista
Kirche des Heiligen Johannes des Täufers ·
Calle San Juan
Iglesia de Santiago
Jakobskirche · Calle Granada
Unmittelbar nach der Eroberung Málagas durch die Katholischen
Könige wurden im Zentrum der Stadt keine 500 Meter voneinander
entfernt drei Kirchen im Mudejar-Stil gebaut. Durch spätere
Restaurierungen und Umbauten sind die Innenräume heute aber
dem Barock zuzuordnen.
Die Kirche der Heiligen Märtyrer wurde auf persönlichen
Wunsch der Katholischen Könige und auf Vorschlag des Papstes
zu Ehren der Märtyrer Santa Paula und San Ciriaco, die im Jahre
305 in Málaga während der Christenverfolgung durch das
Römische Reich umkamen, erbaut und bereits vier Jahre nach
Baubeginn eingeweiht. Keine 200 Meter Luftlinie entfernt steht die
Kirche des Heiligen Johannes des Täufers. Ihr weit sichtbarer
weißer Turm wurde allerdings erst im 18. Jahrhundert hinzugefügt.
Die dritte Kirche im Bunde steht 500 Meter entfernt in der Nähe
des Plaza de la Merced. Sie ist die Taufkirche von Pablo Picasso.
La parroquia de Santa María
del Sagrario
Pfarrkirche der Heiligen Maria des Tabernakels ·
Calle Santa María
Die
kleine Kirche Santa María del Sagrario liegt direkt neben
der Kathedrale und gehört mit zum kathedralen Komplex. Sie
ist die Pfarrkirche zur Kathedrale, in denen Messen gelesen sowie
Taufen oder Hochzeiten gefeiert werden. Es ist in Spanien durchaus
üblich, dass diese Feierlichkeiten nicht in der Kathedrale,
sondern der entsprechenden Pfarrkirche begangen werden. Wie die
Kathedrale steht auch die Pfarrkirche auf dem Gelände der ehemaligen
Großmoschee. Die Geschichte ihrer Entstehung ist lückenhaft
überliefert, fest steht aber, dass in einer Vorhalle zur Moschee
das Eingangstor in den Jahren zwischen 1518 bis 1525 durch das große
gotische Portal ersetzt wurde, das später in die neue Kathedrale
führen sollte. Nach dem Scheitern des ersten Baus der Kathedrale
verblieb das Portal in der Vorhalle, aus der später die Kirche
werden sollte. Die zumeist wenig beachteten Außenmauern sind
heute die letzten Stücke der ursprünglichen Großmoschee,
die aus der Zeit der maurischen Herrschaft und den Jahren vor 1518
unversehrt erhalten sind.
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| WISSENSWERT ·
SEHENSWERT |
Bei Besichtigungen von Kirchen wird das Tragen einer angemessenen
Kleidung erwartet.
In
Kirchen ist es üblich, dass Eintritt erhoben oder
um eine Spende gebeten wird.
Auch
Kirchen schließen zwischen 13 und 17 Uhr, sonntags
sind viele Kirchen geschlossen.
 Die
Kathedrale wird auch La Manquita genannt,
ein von manco (einarmig) abgeleiteter Spitzname, der in
freier Übersetzung Die Einarmige heißt.
Bei
einer Volksabstimmung 1880 entschieden sich die Malagueños
gegen die Fertigstellung der Kathedrale und für den
Bau der Calle Marques de Larios als Anbindung der Innenstadt
zum Hafen. |
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| BILDER AUS MÁLAGA |
Málaga entdecken.
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| WEITERE KIRCHEN IN
MÁLAGA |
Buen Pastor, C/ Carrión
Cristo Rey, Avda. Santiago Ramón y Cajal
Divina Pastora y Sta. Teresa, Plaza de Capuchinos
Dulce Nombre de María, C/ Espacio
El Salvador, C/ Canillas de Aceituno
Jesús Obrero, C/ Duero
La Asunción, Avda. Ortega y Gasset
María Madre de Dios, Av. Virgen de Belén
Natividad del Señor, C/ Chopín
Ntra. Sra. de Fátima, C/ Francisco Monje
Ntra. Sra. de Flores, C/ Obispo Bartolomé Espejo
Ntra. Sra. de Gracia, C/ Los Flamencos
Ntra. Sra. de la Paz, Goya
Ntra. Sra. de las Angustias, C/ Villafuerte
Ntra. Sra. de los Angeles, C/ Miraclaveles
Ntra. Sra. de los Remedios, C/ Emilio Benavent
Ntra. Sra. del Carmen, Plaza de Toros Vieja
Ntra. Sra. del Pilar, C/ Moreno Nieto
Ntra. Sra. del Rosario, Plza. Acinipo
Ntra. Sra. Esperanza y Mazenod, C/ Ricardo Calvo
Purísima Concepción, C/ José María
Coopello
Sagrada Familia, C/ Corregidor Pedro de Zapata
San Antonio de Padua, C/ Corregidor Nicolás Isidro
San Antonio Mª Claret, Alameda de Capuchinos
San Fernando, Av. Aristófanes
San Francisco Javier, C/ Palo Mayor
San Gabriel, Avda. Cánovas del Castillo
San Ignacio, C/ Abul Beka
San José Obrero, C/ Virgen de las Nieves
San Juan de Avila, C/ Río Alcarrache
San Juan de Dios, C/ Marqués de Mantua
San Juan de la Cruz, Ctra. de Almería
San Lázaro, Plaza de la Victoria
San Miguel, Paseo Miramar
San Pablo, C/ Trinidad
San Patricio, C/ Abogado Federico Orellana
San Pedro, Avda. de la Aurora
San Pío X, C/ Francisco Cárter
San Ramón Nonato, C/ Max Estrella
San Vicente de Paúl, C/ La Unión
Santa Ana y San Joaquín, Camino los Castillejos
Santa Cruz y San Felipe Neri, C/ Cabello
Santa Inés, C/ Pablo Bruna
Santa María de la Encarnación, Av. Sor Teresa
Prat
Santa Mª de la Amargura, C/ Honduras
Santa Mª Goretti, C/ Corregidor Paz y Guzmán
Santa Rosa de Lima, Avda. Carlos Haya
Santo Angel, C/ Ayala
Santo Domingo de Guzmán, C/ Cerrojo
Santo Tomás de Aquino, Plaza de Salvador Dalí
Stella Maris, Alameda Principal
Stma. Trinidad, Placeta del Compás de la Trinidad
Stmum. Corpus Christi, C/ Ventura de la Vega
Virgen del Camino y San Andrés, C/ Emilio Lafuente
Alcántara
Virgen Milagrosa y San Dámaso, C/ Almona
Visitación de Ntra. Sra., C/ Daniel Blanxart |
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