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DIE COSTA DEL SOL - DIE KÜSTE DER SONNE

Nicht umsonst ist die Costa del Sol jedes Jahr ein begehrtes Urlaubsziel. Sonne pur fast jeden Tag, das Meer vor der Haustür, kulinarische Genüsse in Reichweite, Ruhe oder High-Life nach Belieben und umgeben von gastfreundlichen Menschen - das klingt nach paradiesischem Urlaub.

     
   

Für Millionen Touristen aus so gut wie allen Teilen der Welt gehen hier (fast) alle Urlaubswünsche in Erfüllung. An der Costa del Sol kann sich ein Jeder nach Belieben den schönen Seiten des Lebens hingeben.

Die Sonnenseite

320 Tage Sonne und Temperaturen zwischen 18 und 26 Grad im Mittel bei meist angenehmen Brisen gelten als Garanten für einen gelungenen Bade- und Strandurlaub. Für die, die am Abend „Party machen” möchten, verwandeln sich die Hauptstraßen mit den zahlreichen Nachtclubs, Bars und Diskotheken in den meisten Küstenorten ab dem frühen Abend in große Feiermeilen für Spaß bis zum Morgengrauen.

Wer sich für Land und Leute interessiert, der kann bei Ausflügen in die Stadt Málaga oder in das faszinierende Hinterland die einzigartige Landschaft und vor allem abseits der Touristenströme auch die faszinierende andalusische Kultur kennenlernen. Die Küche der Region ist - abseits vom Massentourismus - berühmt, hervorragend und vielfältig. Ob frisch gefangene Fische und Meeresfrüchte oder Fleisch aus den Bergen der Provinz, bei den typisch raffinierten andalusischen Gerichten kommt der kulinarische Genuss garantiert nicht zu kurz.

Das Strandleben

Die meisten Urlauber genießen das Strandleben und wenden sich dem Angebot der (Wasser-)Sportarten oder auch einfach dem entspannenden Nichtstun zu. Freunde des Wassersports kommen an Costa del Sol voll auf ihre Kosten, das Angebot reicht von Jet-Skis über Wasserski, Kite- oder Windsurfen bis hin zum Segeln und Tauchen. In vielen Häfen können Boote verschiedenster Größen gemietet, das Segeln und Motorbootfahren oder das Tauchen erlernt werden. Dank der oftmals nur niedrigen Wellen können Ausflüge mit Tret- oder Ruderbooten auf das offene Meer ruhig gewagt werden. Die Strände sind breit und gepflegt, sanitäre Einrichtungen, WCs und Duschen wie die Rettungsschwimmer und Erste Hilfe Stationen nie weit entfernt und wer mag, kann sich eine Liege unter einem der Sonnenschirme mieten.

Die Strände

Die Costa del Sol ist insgesamt 161 Kilometer lang und erstreckt sich von Manilva im Westen bis nach Nerja im Osten. Der Küstenstreifen gehört zum Gebiet von 14 Städten und Gemeinden und ist ganz grob in 134 Strandabschnitte aufgegliedert, die in fünf Bereiche oder Kategorien unterteilt werden können. Der Küstenabschnitt ganz im Westen zwischen Manilva und Estepona gilt als gemäßigtes Gebiet, das zwar vollständig touristisch erschlossen, aber noch nicht gänzlich überlaufen ist. In den Orten wurde trotz der Tendenz zum Massentourismus der schlimmste Bauwahn rechtzeitig gestoppt und von den alten historischen Kernen etwas Substanz bewahrt.

Zwischen Marbella und Torremolinos liegt das touristische Zentrum der Sonnenküste, das sich inzwischen zu einem der größten Urlaubsgebiete in ganz Europa entwickelt hat. In den drei Städten Benalmadena Costa, Fuengirola und Torremolinos stehen über 40 Prozent aller Hotels der gesamten Costa del Sol. Alle Orte sind vollständig erschlossen und bieten alle Freizeitaktivitäten an. Die Strände sind breit und gepflegt, werden allerdings von den typischen Hotel- und Hochhausreihen gesäumt. Die Strände in der Stadt Málaga gelten als Familienstrände, da sich hier hauptsächlich die Malagueños aufhalten. [Mehr unter Málaga entdecken: Die Strände].

Für die Strände zwischen Málaga und Nerja gilt das gleiche wie für den Abschnitt zwischen Manilva und Estepona mit Ausnahmen von Torre del Mar. Bereits kurz hinter Málaga verändert sich das Aussehen der Strände, die Berge reichen jetzt oftmals bis ins Meer und bilden eine Art Steilküste. Besonders breit ist der Strand bei Rincon de la Victoria. Der letzte Küstenabschnitt im Naturpark von Maro östlich der Stadt Nerja gilt als einer der schönsten der gesamten Costa del Sol. Hier wechseln sich steile Küsten mit kleinen Buchten und seichten Sandstränden ab, von denen einige nur mit einem Boot erreicht werden können. Früher waren die meisten der Strände in Privatbesitz, was die andalusische Regierung aber verboten hat. Deshalb werden diese Stände nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, gelten oft aber noch als Geheimtipp. Wer sich von Nerja aus zu Fuß in Richtung Osten aufmacht, wird sehr schnell einen der schmalen Wanderwege hinunter zum Meer entdecken, wo dann - mit ein wenig Glück - ein kleiner „Privatstrand” wartet.

 
DAS FREIZEITANGEBOT
Das Freizeit- und Erlebnisangebot

DIE KEHRSEITE DER SONNENKÜSTE
Die Schattenseite der Costa del Sol

ESSEN GEHEN IN TOURISTENORTEN
Sollte das Essen in der Hotelanlage nicht munden, ist auch in den Touristenorten die einheimische Küche in den Restaurants und Tapas-Bars jenseits des Fast-Foods in der Regel zu empfehlen.
Die Lokale abseits der großen Touristenströme und Hauptstraßen sind meist die besseren.
Wo viele Einheimischen hingehen, stimmen meist Preis und Qualität.

Bei Speisekarten ohne Preisangaben ist Vorsicht angebracht. Spätestens bei der Bestellung sollte nach dem Preis gefragt werden, das vermeidet böse Überraschungen auf der Rechnung! Bei Touristen kommt es durchaus vor, dass die Preise großzügig aufgerundet werden.

In der Hauptsaison sind die meisten Hotels und Lokale auf Familien eingestellt, und damit sich die Eltern nicht ein ständiges „das mag ich nicht” von ihren Kindern anhören müssen, werden häufig auch einfache Kartoffel- und Nudelgerichte Patatas, Pasta und natürlich auch Pommes Patatas fritas angeboten.

FKK-STRÄNDE
Die Freikörperkultur Nudismo und das Nacktbaden sind an der Costa del Sol nicht weit verbreitet. An den Strandabschnitten San Julían in Málaga, Las Viborillas in Benalmádena, Artola in Marbella, Arroyo Vaquero in Estepona oder Torre Caleta in Maro gibt es Bereiche für die Freunde des FKK.
   
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